Tag 4 – Anuradhapura

In Anuradhapura haben wir das Glück, dass sich unsere Gastgeber ausserordentlich gut um uns kümmern. Wir werden nicht nur zum Essen in ein gutes, aber preiswertes, Restaurant gefahren, sondern können auch noch eine Führung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten erhalten. So fahren wir zu dem etwa 12 km entfernten Minhintale, wo der Felsen zu finden ist, wo der Sohn des indischen Königs Ashoka, seinem Freund, dem König von Ceylon, die ersten Lehrstunden im Buddhismus gegeben hat. Hier ist also der Buddhismus auf die Insel gekommen.

Anschließend besuchen wir noch in der Innenstadt wichtige Orte der einstigen antiken Königsstadt und sind völlig erstaunt von der Vielzahl der Leute, die hier ihre Opfer darbringen. Ein eindrucksvoller Abend.

Tag 3 – von Negombo nach Wilpattu

  • Fischmarkt in Negombo St Marys Kathedrale 140 km heute im Tuktuk unterwegs Nach der Personalisierung unseres Tuktuks fahren wir zunächst zum Fischmarkt. Gestern waren wir zu spät, so dass alles geschlossen war. Heute können wir noch Fische in allen Größen bestaunen.
  • Die Kirche St. Marys ist die bedeutendste Kirche Negombos. Hier halten wir auch noch vor der Fahrt in den Norden.
  • Kurz vor Puttalam erwischt uns wieder ein richtiger Monsunschauer, aber wir haben ja einen praktikablen Regenschutz am Tuktuk, den wir schnell ausrollen. Hinter Puttalam tanken wir dann das erste Mal. Glücklicherweise kostet hier ein Liter Benzin noch unter 1 €. Bis in den Wildpark haben wir dann noch eine gute Stunde zu fahren.
  • Ankunft in Wilpatu

Tag 2 – Negombo Tuktuk

Tuktukfahren ist für uns noch nicht ganz so leicht. Unser Instructor meinte, es ist kein Auto, aber auch kein Motorrad. Wir sollten doch einfach machen, was er uns sagt – dann wäre alles viel einfacher. Eon bisschen Übung brauchen wir also noch.

Heute sind wir deshalb nur ein bisschen durch Negombo gefahren und haben uns den buddhistischen Angurukaramulla -Tempel angeschaut. Morgen wollen wir Richtung Norden weiterfahren.

Bald geht´s los

Bald soll es nun losgehen. Wir haben uns bestmöglichst vorbereitet, haben im Oktober 2025 unsere Flüge reserviert, unser Tuktuk angemietet, das Hotel für die ersten beiden Tage bei Negombo gebucht und seit Dezember haben wir uns gegen alles Mögliche und Unmögliche vorsichtshalber impfen lassen. Konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Unsere erste Rallye um die Ostsee (Baltic Sea Circle 2022) mussten wir wegen Corona zwei Jahre verschieben und dann war es leider nicht mehr möglich, durch Russland zu fahren. Wir haben nicht vorausgesehen, dass uns nun schon wieder Kriegshandlungen von unserer Tour abbringen könnten.

Eine gute Freundin hat uns zur Vorbereitung auf unsere Reise nach Sri Lanka dieses Zitat gesandt. Wir wollen unser Ziel auch in der aktuell angespannten Situation nicht aufgeben. Das bedeutet, wir haben kurzerhand neue Flüge gebucht, die nicht über die Vereinigten Arabischen Emirate führen und dank unserer Tuktuk-Vermietung und unseres ersten Hotels in Negombo konnten wir leichte Terminverschiebungen erreichen, so dass unser Abenteuer nun am 11.03.2026 starten soll.

Wir wollen auf unserer Tour auch das Kinderheim Chathura besuchen, für das wir schon ein paar Spenden sammeln konnten. Und wir hoffen, dass wir wieder ein paar schöne Bilder für Euch hier in unseren Blog hochladen können, um Euch auf dem laufenden zu halten.

Bald geht´s los!

2026 – Sri Lanka ruft

Liebe MACH4-Freunde,

nachdem es 2025 ruhig bei uns geblieben ist, planen wir nun für 2026. Von 2022 bis 2024 haben wir mit unseren Bullis Europa kennengelernt. 2022 ging es mit der „Baltic Sea Circle Rallye“ in den Norden Europas. 2023 sind wir mit der „Balkan Express Orient Edition“ bis über Europas Grenzen hinaus in den Osten gefahren. Und 2024 haben wir bei der „6 Bridges Rallye“ auch den Südwesten Europas im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.

Im März steht nun (allerdings ohne unsere geliebten Bullis) ein neuer Kontinent auf unserer Agenda. Wir werden nach Sri Lanka reisen, um dort mit einem Tuktuk in gewohnter Rallye-Manier durch das Land zu kreuzen. Ihr dürft Euch schon mal auf die Bilder freuen, die wir dann von dort mit Euch teilen werden. Aktuell aktualisieren wir die Webseite, um Euch schon mal einen Vorgeschmack auf die Rallye zu geben und um unseren neuen Charity-Partner vorzustellen.

Wir haben entschieden, dass wir ein Projekt in dem Land unterstützen werden, das wir auf dieser Tour bereisen. Wie Ihr uns wieder unterstützen könnt, erfahrt Ihr hier.

Euer MACH4-Team

Tag 16: Schengen bis Solingen

Der letzte Rallyetag ist angebrochen. Nach der Darstellung des letzten Abendmahls auf dem Campingplatz an der Grenze zu Luxemburg fahren wir nach Schengen, bewundern den deutschen Stern und suchen nach einer Schraube,  um die Batterie wieder zu befestigen, die sich im grünen T4 auf die Wanderung durch den Motorraum begeben hat …

Dann erreichen wir Trier, fahren über den Rhein und sind schon wieder zurück in Solingen. Eine tolle Rallye ist zu Ende. Wir verabschieden uns von der Müngstener Brücke! 

Tag 13: Öldruckprobleme, ein gestohlenes Schwert und die nächste Brücke

Der Stop an der Weinhandlung füllt wieder Vorräte auf, ist aber eher nicht unserem Durst, sondern den Öldruckproblemen an dem grünen T4 geschuldet. Nach einer notdürftigen Panzertape-Reparatur am Straßenrand kann es dann aber weitergehen, denn VW in Frankreich hat das Ersatzteil nicht auf Lager … In dem mittelalterlichen Wallfahrtsort Rocamadour sollten wir das berühmte Durendal-Schwert suchen. Das war aber leider unmöglich, da Diebe es tatsächlich vor ein paar Wochen hier gestohlen haben. So musste eine Besichtigungstour durch die Festung reichen.

Doch dann geht es weiter zur letzten Brücke auf unserer Tour, dem Garabit Viaduct, wo uns die Gemeinde Saint-Flour mit leckerem Abendessen bewirtet und Folklore-Tänze darbietet.